
Er wurde am 31. Mai 1860 in München geboren und verstarb am 22. Januar 1942 in Bath/England. Seine Eltern sind Eleanor Louisa Moravia Sickert und Oswald Sickert (war ebenfalls ein Maler). Walter hat noch fünf weitere Geschwister.
1868 verließ die Familie Deutschland und zog nach England. Schon als Kind verspürte Walter den Drang zum Zeichnen, doch wurde er von seinem Vater nicht gefordert. Mit 17 Jahren verließ er die Schule und versuchte sich anfangs als Schauspieler.
Später wurde er der Assistent von James McNeill Whistler und studierte mit Edgar Degas in Paris. Beide beeinflussten seine Arbeiten stark.
1885 heiratete er Ellen Cobden. Allerdings wurde diese Ehe 1899 wieder geschieden.

In der Übergangsphase vom Impressionismus zum Modernismus war er als Maler in England sehr bedeutend. Anfangs malte und zeichnete er viele Theater-Szenen. Später kamen düstere Werke hinzu. In dieser Phase malte er viele Bilder, in denen die Frauen wie tot wirkten oder nicht mit genügend Respekt behandelt wurden.
Diese Bilder hegen - unter anderem - den Verdacht, dass er der wahre Jack the Ripper sei, denn zwei seiner Bilder tragen den Titel "Jack the Rippers Bedroom" und "The Camden Town Murder".